Ölbrennerpumpe einstellen (Tipps) | Welcher Druck?

Wer eine Heizung sein Eigen nennt, die mit Öl arbeitet, dem ist die Ölbrennerpumpe mitunter ein Begriff. Sie wird benötigt, um das in Ihrem Heizungskessel erhitzte Öl mit Druck durch den Heizkreislauf zu pumpen und hierdurch Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus angenehm aufzuwärmen.

Weil Öl als Schmierstoff eine deutlich höhere Dichte, als Wasser besitzt, muss die in Ihrem System verbaute Ölbrennerpumpe einen dementsprechend großen Druck erzeugen. Wie hoch Sie diesen Druck einstellen müssen, dies wollen wir Ihnen in vorliegendem Beitrag ausführlicher erläutern.

Warum ist das Einstellen der Brennerpumpe wichtig?

Ölbrennerpumpen (z. B. Danfoss Ölpumpen) dienen ihrer Funktion nach als Druckerzeuger für die Förderung bzw. Weiterleitung zähflüssigen Öls, das durch Leitungen bzw. Erdschichten gepumpt werden muss.

Diese Pumpen sind in diversen verschiedenen Varianten erhältlich, z. B. in Form von Dosierpumpen bzw. Druckpumpen (Kolbenpumpen und Zahnradpumpen). In Autos kommen Ölpumpen ebenfalls zum Einsatz. Dort werden sie u. a. für die Ölverbrennung genutzt.

In Heizungssystemen sind Ölpumpen mit einer Saugleitung und einer Retourleitung ausgestattet, durch die das Öl angesaugt und in den Kreislauf geschickt wird.

Über eine separate Druckregulierung, die in verschiedenen Modellen unterschiedliche Einstellungen zulässt, wird der Druck festgelegt, mit dessen Hilfe das Öl durch das System geleitet wird.

Wohnung Heizkörper stylischWie lässt sich der Druck einer Ölbrennerpumpe regulieren?

Viele Ölpumpen verfügen über ein Druckregulierungsventil, über das sich der Pumpendruck von außen einstellen lässt (vgl. Danfoss-Ölpumpen). Der reguläre Druck der Anlage sollte einmal im Jahr kontrolliert werden, um die Kosten für den Ölverbrauch zu optimieren.

Da die Vorgaben für jedes Modell verschieden sind (im Durchschnitt liegen die Werte bei 7-16 Bar), sollten Sie die Gebrauchsanweisung Ihrer Heizungspumpe für eine Druckkontrolle stets im Blick haben.

Spezielle Modelle (z. B. Produkte von Danfoss) sind obendrein in der Lage, Drücke zwischen sieben und fünfunddreißig Bar auszuhalten. Diese Heizungen müssen Sie hinsichtlich Ihres Drucks noch präziser kontrollieren als Heizungspumpen, die mit einer geringeren Druckbreite arbeiten.

Neben dem Druck gilt es außerdem, den CO2-Gehalt des Brenners sowie die Pressung bei schwefelarmen Heizsystem zu kontrollieren.

Verfügen Sie in Ihrem Haushalt nicht über nötige Messgeräte bzw. nicht über nötige Erfahrungen im Umgang mit der Einstellung von Ölbrennerpumpen, sollten Sie dieses Thema trotz der einfachen Handhabe dem Heizungsfachmann überlassen, um ansonsten aufgrund von falschen Einstellungen anfallende höhere Kosten zu vermeiden.

Die Ölbrennerpumpe richtig einstellen – ein Video

Eine Ölbrennerpumpe gewissenhaft zu kontrollieren, ist nichts für Hobbytüftler. Sie sollten Ihre Heizung folglich ausschließlich selbst kontrollieren, falls Sie darüber Bescheid wissen und das nötige Material für die Kontrolle besitzen.

Welches Werkzeug und Wissen Sie für die Wartung einer derartigen Anlage benötigen, können Sie sich auf Videos bei Youtube anschauen. Beiträge wie „Heizungsdiagnose: Öldruck & Vakuum in der Saugleitung mit dem Pumpenprüfkoffer prüfen“ geben Ihnen einen klaren Eindruck davon, wie viel Arbeit es macht, eine Ölbrennerpumpe gewissenhaft einzustellen.

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Die Ölbrennerpumpe – kein Teufelszeug, aber…

Die eigene Ölbrennerpumpe richtig einzustellen, ist keine leichte Aufgabe. Falls Sie sich mit technischen Geräten bzw. Heizungssystemen nicht auskennen, lassen Sie lieber einen Fachmann ran.

Er kann die benötigten Drücke und CO2-Werte richtig einstellen und gegebenenfalls Fehleinstellungen korrigieren. Sie selbst sollten sich indes nur an die Ölbrennerpumpe wagen, falls Sie tatsächlich wissen, was zu tun ist.

Andernfalls können für Sie unnötige Kosten entstehen, die eine falsche Einstellung bzw. ein defektes Heizsystem zur Folge haben könnten.

 

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