Zirkulationspumpe nachrüsten (Anleitung) | Umwälzpumpe Warmwasser

Kennen Sie das? Sie möchten früh morgens vor der Arbeit eine kurze Dusche nehmen und werden dann zunächst jäh von einem kalten Wasserstrahl geweckt? Dieses „Phänomen“ tritt vor allem morgens und abends auf und sollte Sie gegebenenfalls darüber nachdenken lassen, in Ihrem Haus auf eine Zirkulationspumpe umrüsten zu lassen.

Ist eine Heizwasserumwälzpumpe für die Erzeugung von Warmwasser Stand der Technik oder einzig und allein ein „Luxusgut“? Welche generellen Vorteile hat eine Umwälzpumpe? In welchen Häusern lohnt sich das Nachrüsten? Lesen Sie die Antworten auf diese Fragen im nachfolgenden Artikel.

Generelle Vorteile und Nutzen einer Umwälzpumpe

Das Nachrüsten einer Zirkulationspumpe ist bei Mehrfamilienhäusern aber auch bei Einfamilienhäusern mit mehreren Warmwasserentnahmestellen auf verschiedenen Etagen sinnvoll. Im Vergleich zu einer einfachen Warmwasserleitung kann mit einer Heizungspumpe an den einzelnen Entnahmestellen im Haus sehr schnell warmes Wasser entnommen werden.

Bei einer einfachen Warmwasserleitung kann das warme Wasser bekanntermaßen erst nachfließen, wenn das in der Leitung stehende kalte Wasser abgeflossen ist. Durch die rasche Verfügbarkeit von Warmwasser an allen Entnahmestellen ist eine Heizpumpe für alle Hausbewohner natürlich ein erheblicher Gewinn an Komfort.

Vor allem bei Mehrfamilienhäusern sind die Warmwasserleitungen mitunter sehr lang. Die Warmwasserumwälzpumpe sorgt durch die gleichbleibend hochgehaltene Temperatur für eine so genannte thermische Desinfektion. So kann auch Wasser, welches sich länger in der Leitung befindet, unbedenklich als Trinkwasser genutzt werden.

Des Weiteren können vor allem alte Zirkulationspumpen unverhältnismäßig hohe Stromkosten erzeugen. Dies ist ganz besonders zu berücksichtigen, wenn die Pumpen im Dauerbetrieb laufen. Im Vergleich dazu verbraucht eine neue Heizkörperpumpe deutlich weniger Strom.

Mehrfamilienhaus Neubau Wohnungen Balkon

In einen Neubau mit mehreren Wohnungen und langen Leitungen wird meist eine Warmwasserumwälzpumpe eingebaut.

Funktionsweise einer Zirkulationspumpe

Vor einiger Zeit bediente man sich der Tatsache, dass warmes und kaltes Wasser eine unterschiedliche Dichte besitzen. Diese so genannte Schwerkraftzirkulation genügt den heutigen Ansprüchen jedoch nicht mehr, weshalb sich bei dieser Heizungsform auf jeden Fall das Nachrüsten auf eine Speicherladepumpe lohnt.

Damit erfolgt die Zirkulation mit Hilfe einer Pumpe, die nach dem Strömungsprinzip arbeitet. Diese Heizkreispumpe kann auf unterschiedlichen Wegen angesteuert werden. Hierfür eigenen sich unter anderem thermische Schalter, eine Fernbedienung, eine Zeitschaltuhr oder eine elektronische Steuerung.

Stand der Technik ist allerdings eine Kombination aus einer thermischen Regelung, die durch lernfähige elektronische Komponenten unterstützt wird. Damit sparen Sie mit Ihrer neuen Heizkreispumpe weiterhin bares Geld.

YouTube Video: Nassläuferpumpe für häusliche Warmwasseranwendungen

Dieses Video beschreibt kurz die Warmwasserproblematik bei einer einfachen Warmwasserleitung und bietet Lösungsvorschläge.

Es werden unterschiedliche Pumpenmodelle von der Firma Grundfos vorgestellt und deren Merkmale kurz erläutert. Welche Warmwasserpumpe für welches bestehende System geeignet ist, wird ebenfalls kurz dargestellt. Ein besonderes Modell ist eine lernfähige Brauchwasserpumpe, die sich auf die Bedürfnisse der Hausbewohner einstellen kann.

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Fazit zu Effizienzpumpe

Das Nachrüsten auf eine Hocheffizienzpumpe bietet sich vor allem in Häusern mit mehreren Etagen und langen Wasserleitungen an. Die Ladepumpe sorgt dafür, dass die Wassertemperatur in den Leitungen gleichbleibend hoch ist, so dass Keime keine Chance haben sich zu vermehren.

Dieser Effekt wird thermische Desinfektion genannt. Des Weiteren sorgt der Einsatz von einer neuen Umwälzpumpe für die Erzeugung von Warmwasser für eine Geldersparnis, da der Stromverbrauch deutlich geringer ist.

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